4. Neuroupdate

16. Mai 2022 in Allgemein

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Sie herzlich zu unserem 4. Neuroupdate am 21.05.2022 ein, welches wir vom Fortbildungsverbund Neuro-Kolleg Dortmund/Unna/Lünen/Hagen veranstalten möchten.

Wir hoffen, dass die Veranstaltung wie in bekannter Form im Lensing-Carree in Dortmund stattfinden kann und wir uns mit entsprechenden Hygienemaßnahmen in Echtzeit treffen können. So hoffen wir, dass die Infektionslage keine neuen Fakten schafft und freuen uns auf einen intensiven gemeinsamen kollegialen Austausch.

Für ein wissenschaftlich spannendes Programm konnten wir namenhafte Referenten zu den Themengebieten der Multiplen Sklerose, der Schlaganfallbehandlung sowie der neurogenen Schluckstörung und Demenzerkrankung gewinnen.

Die CME-Zertifizierung wurde beantragt. Um eine reibungslose Teilnahme zu ermöglichen, bitten wir zuvor um eine digitale Anmeldung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen lebendigen Austausch und eine rege Diskussion für eine bessere Versorgung unserer neurologischen Patienten.

Priv.-Doz. G. Ellrichmann

Dr. U. Hofstadt-van Oy

Dr. G. Reimann

Dr. C. Schäfer

Dr. I. Adelt

Prof. Dr. Z. Katsarava

Neuro-Kolleg

Fortbildungsinitiative der Neurologischen Kliniken des Klinikum Dortmund, des Christl. Klinikum Unna-West, des St. Marien Hospital Lünen, VAMED Klinik Hagen-Ambrock und des Knappschaftskrankenhaus Dortmund

Das genaue Programm finden Sie hier.

 

Erweiterte Bildgebung beim akuten Schlaganfall – ein interaktiver Workshop

5. Mai 2022 in Allgemein

Ort:
Alfried Krupp KH – Alfried Krupp Str. 21 in Essen
Hörsaal “ Berthold Beitz“ gegenüber der Cafeteria

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Bitte melden Sie sich trotzdem bis zum 13.05.2022 kurz an per email.

2. Ideenwerkstatt Schlaganfallmedizin 3.0 – Rückblick

20. April 2021 in Allgemein

Am 17. und 18. September 2021 fand in den Dortmunder Westfalenhallen die 2. Ideenwerkstatt Schlaganfallmedizin 3.0 statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Neurovaskulären Netz Ruhr und der MedEcon Ruhr mit Unterstützung u.a. der DGN, der DSG und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe. Mehr als 70 Teilnehmende aus dem ganzen Bundesgebiet kamen hierfür zusammen. G. Reimann (Klinikum Dortmund) und J. Eyding (Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke) erläuterten zum Einstieg die Intention dieses einmaligen Formates. Da aufgrund der beschränkten Zeit auf den alle 2 Jahre stattfindenden Stroke Unit Betreibertreffen der DSG wichtige Diskussionen oftmals nur angerissen werden können, sollte hier den in der Schlaganfallversorgung tätigen Ärzt*innen der Raum gegeben werden, die offenen Diskussionen in aller Intensität fortführen zu können. Aufgrund der ausnehmend positiven Resonanz auf die Erstauflage (2019) fand nun die 2. Ideenwerkstatt statt.

Prof. Steinmetz, Begrüßungswort der DSG

Nach Grußworten der Fachgesellschaften wurde in 8 Themenblöcken nach kurzen Impulsreferaten von ausgewiesenen Expert*innen mit viel Publikumsbeteiligung und ohne die übliche Zeitbegrenzung diskutiert. So ging es u.a. um die Praktikabilität unterschiedlicher Zuweisungswege zu interventionellen Therapien, neue Erkenntnisse der Kombination der intravenösen Lysetherapie und der mechanischen Thrombektomie, Schwierigkeiten der Etablierung einer qualitativ hochwertigen multimodalen Bildgebung, die Untiefen der unterschiedlichen Zertifizierungs- und Strukturprüfungsverfahren, Auswirkungen der neuen OPS Ziffern auf die Wirtschaftlichkeit unserer Abteilungen, den Stellenwert der Ultraschalluntersuchung bei Schlaganfallpatient*innen, mögliche Formen der Netzwerkgestaltung und verschiedene Vor- und Nachsorgekonzepte. Nebenher blieb viel Zeit zum Austausch u.a. bei einem gemeinsamen Abendessen mit Festvortrag durch Prof. Hacke.

 Podiumsdiskussion

Abschließend zogen sowohl Teilnehmende als auch die Organisator*innen ein aus ihrer Sicht positives Resümee. Die Diskussionen nahmen wie geplant den Großteil der Zeit ein, viele Kolleg*innen aus unterschiedlichen Versorgungssituationen konnten sich einbringen, und das Forum zeigte sich zufrieden mit der Möglichkeit zum regen Austausch und unmittelbaren Rückmeldung an Expert*innen und Vertreter der Fachgesellschaften. Daher fühlen sich die Organisator*innen ermutigt, auch in Zukunft alternierend zu den Stroke Unit Betreibertreffen der DSG die Ideenwerkstatt durchzuführen und planen schon jetzt die 3. Ideenwerkstatt in 2023.

Themenschwerpunkt bei der „Netzwerk Story“

5. Mai 2020 in Allgemein

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund bietet inzwischen für verschiedene Fachdisziplinen seine Expertisen an. Welche Vorteile der Einsatz der DICOM-E-Mail für die Neuro(radio)logie bietet, wird in dieser Publikation (pdf-Download) ausführlicher dargestellt.

Ideenwerkstatt Schlaganfall durchgeführt

28. Mai 2019 in Allgemein

Unterstützung durch Fachgesellschaften

Schlaganfallmedizin 3.0: Ideenwerkstatt des Klinikums Dortmund ist erfolgreich gestartet

Die Neurologische Klinik im Klinikum Dortmund hatte Schlaganfallmediziner*innen aus ganz Deutschland am 15. und 16. März 2019 zu dem neuen Veranstaltungsformat in die Westfalenhallen eingeladen und konnte sich über eine sehr positive Resonanz von knapp 100 Teilnehmer*innen aus dem ganzen Bundesgebiet freuen. Organisiert von der MedEcon Ruhr und in Zusammenarbeit mit dem Neurovaskulären Netz Ruhr wurde ein Erfahrungsaustausch angeregt, bei dem den Teilnehmer*innen viel Raum zur Diskussion gegeben wurde.

Nach einführenden Grußworten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (Prof. Berlit), der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (Prof. Grau) und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe (Dr. Brinkmeier) nahmen die Teilnehmer*innen das offene Format dankend an und diskutierten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderung in der Schlaganfallmedizin.

Neben den für jede Stroke Unit relevanten Fragen nach der Verkürzung der Zeit bis zur Lysetherapie, dem richtigen Einsatz der Thrombektomie und der bestmöglichen, individuellen Medikationen wurden vor allem auch die aktuell hoch relevanten Fragen der Netzwerkbildung diskutiert. Wie können die hohen Anforderungen an die Zertifizierung der Neurovaskulären Netzwerke erfüllt werden, wie arbeitet das koordinierende Zentrum mit den umliegenden Stroke Units am besten zusammen, werden die Patient*innen zum Zentrum gebracht oder ist es besser, z.B. die Neuroradiolog*innen in die periphere Stroke Unit zu fahren bzw. zu fliegen.

Viele Fragen, für die es nicht immer eine Patentlösung gab, sondern die von den regionalen Zuschnitten und Möglichkeiten abhängen. Dies macht den Austausch zwischen Expert*innen aus allen Versorgungsebenen so wertvoll und bestärkt die Verantwortlichen G. Reimann und Prof. Dr. J. Eyding bei den Überlegungen zur Fortsetzung der Veranstaltung in den Folgejahren.